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	<title>www.saxer.org</title>
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	<description>Mein Saxophon-Blog</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 19:44:37 +0000</pubDate>
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		<title>Neu verliebt in hohe T&#246;ne&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 19:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich h&#228;tt&#8217;s ja nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten - obwohl, doch, eigentlich schon, denn ich wei&#223; ja, wen ich gefragt habe - aber ich habe mich sozusagen neu verliebt: In mein Sopran-Sax!
Jaja, ich wei&#223;, man soll mit Begriffen wie &#8220;verliebt&#8221; lieber sparsam umgehen, aber es ist schon ziemlich intensiv, was mich da gerade mit meinem kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich h&#228;tt&#8217;s ja nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten - obwohl, doch, eigentlich schon, denn ich wei&#223; ja, wen ich gefragt habe - aber ich habe mich sozusagen neu verliebt: In mein Sopran-Sax!</p>
<p>Jaja, ich wei&#223;, man soll mit Begriffen wie &#8220;verliebt&#8221; lieber sparsam umgehen, aber es ist schon ziemlich intensiv, was mich da gerade mit meinem kleinen schwarzen &#8220;Hocht&#246;ner&#8221; verbindet. Hans-Werner Peters, der Meister der Steamer-Mundst&#252;cke, hat mich mit einem - nein, mit _DEM_ Sopran-Steamer begl&#252;ckt.</p>
<p>Bislang hatte mein Prestini-Sopran immer einen schweren Stand, bin ich doch eigentlich dem Tenor verfallen und auf diesem auch schon lange be-Steamer-t. F&#252;r das Sop besa&#223; ich bis dato &#8220;nur&#8221; ein uns&#228;gliches Yamaha 4C, Selmer S80C* und ein 7er Otto Link STM, welches nach etwas Refacing f&#252;r den Einsatz in der Kirchenmusik ganz passabel war - aber eben auch nicht mehr.</p>
<p>Auf dem letzten Saxwelt-Workshop hatte Hans dann erstmals einen Steamer-Prototyp f&#252;r Sopran dabei - das Teil war bereits der Hammer - noch ohne abschlie&#223;ende Politur und weitere Verzierungen hatte ich es ihm aus den vom Schleifen verstaubten Fingern gerissen, vermittels eines &#8220;Kettenhemdes&#8221; (Rico Olegature - f&#252;r Alto!) ein 2,5er Queens Blatt darauf gefesselt und mich fortan nur noch unter Anwendung chirurgischer Mittel von diesem Superteil trennen lassen. Entsprechend hei&#223; war ich auf das erste &#8220;Serien&#8221;-Modell (sofern man bei Hans &#252;berhaupt von &#8220;Serie&#8221; sprechen mag, ist doch jedes Steamer Ma&#223;anfertigung f&#252;r den Empf&#228;nger&#8230;).</p>
<p>Was soll ich sagen, ich bin von den Socken! Das - wie bei Hans &#252;blich mit Zertifikat gelieferte - Steamer ist der absolute Hammer. Mit der f&#252;r mich absolut idealen 0.70er &#214;ffnung ist es mit einem 2,5er Blatt problemlos spielbar, mit einem 2er (Barre bzw. Rigotti Regal Queens) geht es bombensicher auch bis in die Palm Keys hinauf ohne zu kieksen oder abzuschmieren. Der Sound ist Steamertypisch &#8220;fett&#8221; und rund, fast glaubt man, eher ein Alto als ein Sopran-Sax in der Hand zu haben, so volumin&#246;s ist der Ton. Was nat&#252;rlich ein Produkt der wirklich ideal angepassten Kammer ist.</p>
<p>Fotos und Soundbeispiele muss ich erst noch produzieren, nach jeweils einer einst&#252;ndigen Session mit dem Mundst&#252;ck gestern und heute muss ich erst einmal meiner Begeisterung Luft machen, dann geht&#8217;s an die Details.</p>
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		<title>Neues aus Pennsylvanien&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 01:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pennsylvania Special]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe noch ein wenig recherchiert - wie bei allen meinen Instrumenten wei&#223; ich gern etwas mehr &#252;ber die Geschichte, die sie zu erz&#228;hlen h&#228;tten, wenn sie denn k&#246;nnten&#8230;
Es scheint tats&#228;chlich so zu sein, dass die Pennsylvania Special eine Serie von Saxophonen war, die Selmer USA im Vertrieb hatte, und zwar nach diversen Quellen ungef&#228;hr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe noch ein wenig recherchiert - wie bei allen meinen Instrumenten wei&#223; ich gern etwas mehr &#252;ber die Geschichte, die sie zu erz&#228;hlen h&#228;tten, wenn sie denn k&#246;nnten&#8230;</p>
<p>Es scheint tats&#228;chlich so zu sein, dass die Pennsylvania Special eine Serie von Saxophonen war, die Selmer USA im Vertrieb hatte, und zwar nach diversen Quellen ungef&#228;hr im Zeitraum von 1930-1960. Nicht alle Pennsylvania gelabelten Saxophone waren &#8220;Specials&#8221;, es gab scheinbar auch &#8220;einfachere&#8221; Modelle, die sich insb. durch deutlich weniger Aufwand bei der optischen Gestaltung und - hier fehlen mir gesicherte Angaben - den dann nicht mehr geb&#246;rdelten Tonl&#246;chern unterscheiden.</p>
<p>Der f&#252;r mich als bekennender Keilwerth-Fan wichtigste Unterschied aber d&#252;rfte der Hersteller sein, denn Selmer hat die H&#246;rner f&#252;r den US-Verkauf fertigen lassen. Zumindest vor dem Krieg d&#252;rfte das auf Keilwerth in Kraslice (ehedem &#8220;Graslitz&#8221;) hinauslaufen. Es soll noch &#8220;Specials&#8221; gegeben haben, die unter Amati-Label und damit in der Nachkriegs-Tschechoslovakei angefertigt wurden - Belege daf&#252;r habe ich nicht. &#8220;Mein&#8221; Penn ist jedenfalls mit &#8220;Made in Czechoslovakia&#8221; markiert, was aufgrund der dort ans&#228;ssigen Instrumentenbauer vor dem Krieg definitiv ein Qualit&#228;tsmerkmal gewesen sein d&#252;rfte.</p>
<p>Dennoch sind Selmer USA Saxophone im allgemeinen und solche aus Keilwerth-, Conn- oder Buescher-Produktion im besonderen nat&#252;rlich eine ganz andere Geschichte als &#8220;echte&#8221; Selmer-Saxophone. Man mag entweder das eine oder das andere, dazwischen gibt es nicht wirklich viel, weil sich diese H&#246;rner im Charakter wirklich deutlich unterscheiden.</p>
<p>Die etwas verschlungenen Wege des Instrumenten-Zukaufs bei Selmer USA offenbaren jedenfalls einen sehr interessanten Selbstfindungsprozess dieser Firma. Dieser setzt sich anscheinend bis in die heutige Zeit fort, wenn man an die derzeit vielfach anzutreffenden sog. &#8220;Conn-Selmer Prelude&#8221; Modelle denkt. Von den Qualit&#228;ten manches Stencils, der in den 30er Jahren den Weg in die Staaten und in seltenen F&#228;llen auch wieder zur&#252;ck nach Europa fand, sind diese nat&#252;rlich meilenweit entfernt&#8230;</p>
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		<title>Das Pennsylvania Special</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 19:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pennsylvania Special]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin hin und weg - vor l&#228;ngerer Zeit habe ich ein paar Sax-Ruinen g&#252;nstig erstanden. Eines davon war ein Altsaxophon mit der Gravur &#8220;Pennsylvania Special&#8221; (Made in Czechoslovakia) auf dem Becher. Da ich von den Teilen zuvor schon verschiedentlich gelesen hatte, und die Hardware eindeutig zeigte, dass das zu seiner Zeit alles andere als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin hin und weg - vor l&#228;ngerer Zeit habe ich ein paar Sax-Ruinen g&#252;nstig erstanden. Eines davon war ein Altsaxophon mit der Gravur &#8220;Pennsylvania Special&#8221; (Made in Czechoslovakia) auf dem Becher. Da ich von den Teilen zuvor schon verschiedentlich gelesen hatte, und die Hardware eindeutig zeigte, dass das zu seiner Zeit alles andere als ein Billig-Sax gewesen war, habe ich mich durchgerungen, das Teil meinem Leib- und Magen-Saxdoc ToKo in seine wohlmeindenden H&#228;nde zu geben.</p>
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<p>Und ToKo hat mal wieder gezaubert - das Penn ist wunderbar geworden. Nicht nur, dass es wieder komplett und spielbar ist, es klingt auch noch sagenhaft. Aber alles zu seiner Zeit, erst mal zum Instrument als solchem:</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.saxer.org/images/penn_koffer.jpg" title="Das Penn in seinem Koffer" alt="Das Penn in seinem Koffer" /><br />
Das Penn Special in seinem Koffer</p>
<p>Einschr&#228;nkend sei gesagt, ich habe das Sax in schrottreifem Zustand und ohne Koffer bekommen, bekam aber auch einen Yamaha Saxophonkoffer dazu, der zuf&#228;llig genau passte (das ist bei alten Saxophonen alles andere als selbstverst&#228;ndlich, aber das Penn hat die Becherklappen schon auf der &#8220;richtigen&#8221; Seite f&#252;r einen modernen Saxkoffer).</p>
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</p>
<p>Die Draufsicht verr&#228;t schon einen Teil dessen, was das &#8220;Special&#8221; am Special ist. Dieses Sax hat alles an Luxus zu bieten, was es damals gab: S&#228;mtliche Tasten sind mit Perlmutt belegt, sogar der Tisch ist eine einzige Perlmutt-Orgie. Die Tonl&#246;cher sind allesamt geb&#246;rdelt (&#8221;rolled&#8221;), der S-Bogen hat als besonderes Leckerli eine &#8220;underslug&#8221;  Oktavklappe - das gibt es wirklich nur sehr selten. Dar&#252;berhinaus ist auch noch der Daumenhalter verstellbar - sowas findet man bei Vintage Saxophonen eher gar nicht. Ein Hammer-Teil&#8230;</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.saxer.org/images/penn_rh.jpg" title="Die rechte Hand des Penn" alt="Die rechte Hand des Penn" height="400" width="266" /><br />
<img src="http://www.saxer.org/images/penn_lh.jpg" title="Die linke Hand des Penn" alt="Die linke Hand des Penn" height="400" width="266" /></p>
<p>Aber damit nicht genug. Nachdem ToKo eine Heidenarbeit in das Instrument gesteckt hat, liefert es auch den erwarteten Sound - jetzt fehlt mir &#228;rgerlicherweise noch ein Alto-Mundst&#252;ck, das diesen Qualit&#228;ten gerecht wird. Aber das sollte sich gelegentlich l&#246;sen lassen&#8230;</p>
<p>Die inneren Werte des Penn werde ich in den n&#228;chsten Tagen mit entsprechendem Bildmaterial dokumentieren - und auch, was ich &#252;ber seine Geschichte so herausfinden konnte - es sind jedenfalls einige ber&#252;hmte Namen im Spiel. Dieses Saxophon nicht wieder instand zu setzen, w&#228;re eine S&#252;nde gewesen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interessante Anfragen&#8230;</title>
		<link>http://www.saxer.org/2007/10/17/interessante-anfragen/</link>
		<comments>http://www.saxer.org/2007/10/17/interessante-anfragen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 09:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich find&#8217;s ja toll - seitdem ich mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig meine Erfahrungen mit dem Saxophon ver&#246;ffentliche, bekomme ich die verschiedensten Anfragen zu diesem Thema. Einerseits best&#228;tigt mich das darin, mit diesen Seiten und meinen Aktivit&#228;ten auf Saxwelt weiterzumachen, andererseits zeigt es mir, dass ich mal ein oder zwei Dinge erkl&#228;ren sollte:

Ich bin kein Sax-Doc. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich find&#8217;s ja toll - seitdem ich mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig meine Erfahrungen mit dem Saxophon ver&#246;ffentliche, bekomme ich die verschiedensten Anfragen zu diesem Thema. Einerseits best&#228;tigt mich das darin, mit diesen Seiten und meinen Aktivit&#228;ten auf <a href="http://www.saxwelt.de/" title="Saxwelt" target="_blank">Saxwelt</a> weiterzumachen, andererseits zeigt es mir, dass ich mal ein oder zwei Dinge erkl&#228;ren sollte:</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Ich bin kein Sax-Doc. Jemand, der professionell Saxophone repariert, muss das als Beruf (&#8221;Holzblasinstrumentenbauer&#8221; bzw. &#8220;Holzblasinstrumentenmacher&#8221;) erlernt haben. Wer den Beruf nicht im Wege der daf&#252;r vorgesehenen Ausbildung erlernt hat, muss deswegen nicht unf&#228;hig sein - aber nach meinem Kenntnisstand geh&#246;rt zu einem Reparaturbetrieb in diesem Beruf in Deutschland nach wie vor der Meisterzwang. Was gut ist, wenn man sich die Ergebnisse der Arbeiten dieser Leute anschaut und anh&#246;rt.</p>
<p>Ich kann also dementsprechend zwar gern die Tipps und Tricks, die ich selber im Laufe der Zeit aufgeschnappt habe, anwenden und auch weitergeben - aber genauso wie die Geschichte von der <a href="http://www.saxer.org/2007/06/07/die-leiche-im-keller/">&#8220;Leiche im Keller&#8221;</a> gezeigt hat, dass ich selbst kein komplettes Horn wieder ganz bekomme, kann ich eben nur Anregungen und Hinweise geben, und nicht die ultimative L&#246;sung. Vieles, was ich inzwischen lernen durfte, ist aber andererseits soweit erprobt, dass ich es nicht fair f&#228;nde, das Wissen nur f&#252;r mich zu behalten.</p>
<p>Gleiches gilt f&#252;r Kaufempfehlungen und -erfahrungen: Bis auf ein einziges Saxophon habe ich alle meine Instrumente bislang gebraucht gekauft, ungef&#228;hr h&#228;lftig &#252;ber gute Bekannte und Beziehungen und &#252;ber ein bekanntes Internet-Auktionshaus. Ein Saxophon-Gutachter bin ich deswegen noch lange nicht, nehme aber f&#252;r mich in Anspruch, inzwischen einigerma&#223;en gut beurteilen zu k&#246;nnen, ob ein angebotenes Saxophon l&#228;ngerfristig Freude bringen wird und vor allem, ob es den geforderten Preis zumindest in Ans&#228;tzen wert ist.</p>
<p>Das bedeutet, dass ich auch weiterhin an mich herangetragene Fragen aus diesem Feld gern beantworte, allerdings muss ich jegliche Haftung f&#252;r meine Antworten von vornherein ablehnen. Ich gebe nur meine pers&#246;nlichen Erfahrungen wieder und verdiene auch nichts damit - wenn ich das wollte, br&#228;uchte ich mehr als nur Erfahrung und - hoffentlich - gesunden Menschenverstand.</p>
<p>F&#252;r diejenigen, die mich fragen m&#246;chten: Bitte denkt bei Euren Anfragen daran, dass ich ohne einen Link zur fraglichen Auktion oder Fotos des betreffenden Saxophons schonmal rein gar nichts sagen kann. Au&#223;erdem ist f&#252;r eine Bewertung unglaublich wichtig, m&#246;glichst genau den Hersteller, das Modell und m&#246;glichst auch die Seriennummer des fraglichen Instruments zu kennen. Jegliche Hinweise auf Fehler oder Defekte sind ebenfalls wichtig, da ich inzwischen f&#252;r einige g&#228;ngige Fehler einsch&#228;tzen kann, was deren Behebung kosten kann.</p>
<p>Allerdings gibt es auch kein &#8220;Rezept&#8221;: Genauso wie vier Saxophonisten (oder Sax-Docs) ein Saxophon mit vier unterschiedlichen Wertans&#228;tzen betrachten werden, gibt es auch f&#252;r Reparaturen oder &#220;berholungen keine amtliche Preistabelle. Ich habe sehr gute &#8220;normale&#8221; General&#252;berholungen f&#252;r 300 EUR erlebt, andere machen ebenfalls sehr gute Arbeit, berechnen aber mglw. 1000 EUR daf&#252;r.  Ein Kostenvoranschlag des in Erw&#228;gung gezogenen Betriebs ist also trotz aller Voreinsch&#228;tzungen unverzichtbar. Dieser Kostenvoranschlag sollte aber auch eine sog. &#8220;worst case&#8221; Betrachtung sein - also &#8220;wieviel kostet es im schlimmsten Fall&#8221;. F&#252;r uns als Kunden ist nichts &#228;rgerlicher, als wenn der Reparateur nach 2/3 oder gar Abschluss der Arbeiten &#8220;nachkartet&#8221;, und eine viel dickere Rechnung pr&#228;sentiert. Und eine &#8220;verschenkte&#8221; Kostenvoranschlagspauschale ist dann manchmal sogar noch akzeptabel, wenn eine Zweitmeinung eine bessere Prognose ergibt.</p>
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<p>&#220;brigens habe ich noch eins gelernt: Es gibt fast kein Saxophon, das ein komplett hoffnungsloser Fall w&#228;re. Es gibt allerdings relativ viele Instrumente, die im Wiederverkaufswert zwischen &#8220;gerade noch spielbar&#8221; und &#8220;frisch &#252;berholt&#8221; nur so geringe Unterschiede haben, dass eine General&#252;berholung sich nur dann rechnet, wenn man das Instrument f&#252;r den eigenen Gebrauch behalten m&#246;chte - dann hat man n&#228;mlich auch sehr lange etwas von der hineingesteckten Arbeit (bzw. dem hineingesteckten Geld). Und bei einem angeblich frisch &#252;berholten Saxophon, das nicht einmal den bereits genannten Preis f&#252;r eine ordentliche General&#252;berholung kosten soll (demnach das Instrument selber f&#252;r &#8220;unter Null&#8221; abgegeben wird) - nun ja, da ist halt irgendetwas nicht in Ordnung und sollte hinterfragt werden.</p>
<p>Was die gemachte Einschr&#228;nkung &#8220;fast&#8221; betrifft: Schaut man sich besagtes Internet-Auktionshaus oder die &#8220;Einsteigerangebote&#8221; gr&#246;&#223;erer Musikalienh&#228;ndler an, gibt es in letzter Zeit zunehmend sehr billige neue Saxophone im Angebot. Diese stammen fast ausnahmslos aus China und sind zumindest dem ersten Anschein nach Kopien der Instrumente namhafter Hersteller. Gut eingestellt m&#246;gen sie sogar eine ganze Weile spielbar sein, ich habe sogar schon vereinzelt welche von den &#8220;billigen&#8221; erlebt, die einigerma&#223;en ordentlich klangen. Trotzdem macht der Preis Konzessionen an die Verarbeitungsqualit&#228;t und das verwendete Material. Ein Instrument, das &#252;ber Jahre hinweg mit wenig oder gar ohne Wartung auskommt, ist das aber definitiv nicht.</p>
<p>Was sich nicht gegen Saxophone aus China generell richtet. Einige Markenhersteller beziehen wesentliche Teile oder sogar vollst&#228;ndige Instrumente aus China, legen aber dann ganz andere Qualit&#228;tsma&#223;st&#228;be an und schicken auch ihre eigenen Leute zur Kontrolle hin. Ein solches Saxophon ist dann allerdings nicht f&#252;r unter 300 EUR zu haben sondern kostet signifikant mehr.</p>
<p>Letztlich - auch wenn es manchem Einsteiger schwer f&#228;llt und das Geld auch nicht auf B&#228;umen w&#228;chst - darf der Motivationsfaktor nicht vergessen werden: Ein Sax f&#252;r ein paar Euro zum &#8220;ausprobieren&#8221; mag nicht besonders wehtun, und der Schaden ist auch nicht gro&#223;, weil man es meist f&#252;r den Preis oder unwesentlich darunter wieder los wird. Es macht aber auch weniger Spa&#223;, und wegen des geringen Risikos ist auch kein Leistungsdruck da. Gibt man hingegen eine ordentliche Summe (der Preis guter Saxophone liegt je nach Einkommenssituation schon mal ganz schnell bei einem Netto-Monatsgehalt, bei sehr guten noch weitaus h&#246;her) aus, dann lernt man, das Ding zu spielen - und wenn es einen umbringt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Padless Technologie</title>
		<link>http://www.saxer.org/2007/10/15/die-padless-technologie/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 07:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Selmer Padless]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, f&#252;hrt man sich vor Augen, dass das Saxophon eine Erfindung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist, muss einen der Detailreichtum und die Pr&#228;zision dieses Instruments schon faszinieren. Mit &#228;lterer Technologie w&#228;re so etwas wahrscheinlich nicht machbar gewesen. Schon die - immerhin noch mit einem Holzkorpus gesegnete - Klarinette ist in der Form, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, f&#252;hrt man sich vor Augen, dass das Saxophon eine Erfindung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist, muss einen der Detailreichtum und die Pr&#228;zision dieses Instruments schon faszinieren. Mit &#228;lterer Technologie w&#228;re so etwas wahrscheinlich nicht machbar gewesen. Schon die - immerhin noch mit einem Holzkorpus gesegnete - Klarinette ist in der Form, wie wir sie heute kennen, noch nicht so besonders alt. Viele der heute als &#252;blich angesehenen Klappen waren zu fr&#252;heren Zeiten noch ganz normale Tonl&#246;cher, die mit den Fingern des Spielers verschlossen wurden.</p>
<p><!--adsense#eBay--></p>
<p><img src="http://www.saxer.org/images/saxpics/padless_patent_1.jpg" align="right" height="441" width="300" />Schaut man sich das Patent f&#252;r die Tonlochabdichtung des Selmer Padless an, stellt sich entsprechend die Frage, warum nicht auch diese Idee schon fr&#252;her aufgegriffen wurde - ben&#246;tigen doch die Dichtungsringe um die Tonlochkamine ganz erheblich viel weniger Dichtungsmaterial als die &#252;blichen Klappenpolster.</p>
<p>Aber genau in diesem Minimalismus liegt der Haken an der Sache, und wahrscheinlich auch der Grund, warum die Technik sich bislang noch nicht durchsetzen konnte (wenn wir einmal von dem ganz profanen Grund absehen, dass es in der Konsequenz seit 1942 nicht mehr versucht wurde!)</p>
<p>Die n&#246;tige Technologie zur Herstellung der ben&#246;tigten Tonlochringe h&#228;tte schon zu Adolphe Sax&#8217; Zeiten zur Verf&#252;gung gestanden - daran kann angesichts der ansonsten komplexen Saxophon-Technik kein Zweifel bestehen. Spannender d&#252;rfte da die Frage nach dem Dichtungsmaterial sein. Ausserdem waren im 19. Jahrhundert Fertigungstoleranzen im Spiel, die heutzutage pauschal unter &#8220;Ausschuss&#8221; gebucht w&#252;rden. Ein einfacher Blick auf die Klappentechnik in Gro&#223;aufnahme zeigt, was ich meine:</p>
<p><center><img src="http://www.saxer.org/images/saxpics/padless_kamin.jpg" /></center><center><strong><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size="-1">Ein Tonlochkamin mit freigelegtem aufgedoppelten Ring</font></strong></center> <center></center> <center><img src="http://www.saxer.org/images/saxpics/padless_klappe.jpg" /></center><center><strong><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size="-1">Eine zugeh&#246;rige Klappe</font></strong></center> <center></center></p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Was schnell erkennbar wird: Sowohl der aufgedoppelte Ring als auch die Klappe selbst m&#252;ssen im Rahmen der M&#246;glichkeiten plangeschliffen sein - besonders viel Spielraum f&#252;r Unebenheiten gibt es schon im Ring nicht, obwohl da immerhin noch mit Unterlegmaterial und dem Kleber selbst justiert werden k&#246;nnte. Die Klappe hingegen verzeiht &#252;berhaupt keine Nachl&#228;ssigkeiten - eine verzogene Klappe, eine winzige Kerbe oder auch nur ein ungleichm&#228;&#223;iger Schliff, und schon ist eine Dichtigkeit nicht mehr herstellbar.</p>
<p>Noch spannender wird dann die Frage nach dem Material f&#252;r die Dichtungen selbst. Was Anfang der 40er genau verwendet wurde, konnte ich noch nicht herausbekommen - Quellen sprechen von einem &#228;hnlichen Material wie die normalen Klappenpolster, also Leder mit einer F&#252;llung aus Papier und Filz. Das das f&#252;r diese schmalen Ringe ein Problem werden d&#252;rfte, daf&#252;r bedarf es nicht einmal besonders farbenpr&#228;chtiger Vorstellungskraft. Auf keinen Fall d&#252;rfte den Machern des Padless so etwas zur Verf&#252;gung gestanden haben:</p>
<p><center><img src="http://www.saxer.org/images/saxpics/padless_ringe.jpg" /></center><center><strong><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size="-1">Neue Ringe braucht das Land&#8230;</font></strong></center> <center></center></p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Diese Ringe sind gleichzeitig eine Sisyphus-Arbeit und eine Glanzleistung von Maik (Ex-Woodwind24), der sie einzeln aus einem speziellen Schaummaterial, das mit feinem Leder laminiert wurde, ausgestanzt hat. Allein die Abmessungen der Ringe in Form von Stanzeisen passend abzubilden, war schon ein Akt f&#252;r sich.</p>
<p>Eine Crux des Materials offenbarte sich leider erst bei der Montage des Padless - was wiederum ein Meisterst&#252;ck meines Freundes ToKo war. Das verwendete Schaummaterial war entgegen unseren Erwartungen offenporig - damit waren die Ringe seitlich nicht ganz dicht, weil ja entgegen der &#8220;klassischen&#8221; Padless Dichtungen das Leder die Ringe nicht seitlich umschlie&#223;t. Die einzige Chance, das Sax spielbar zu bekommen, war daher auch, die Ringe noch einmal nach erfolgtem Einbau und Justage rundum vorsichtig mit dunklem Silikon zu versiegeln. Hat nat&#252;rlich ganz leicht etwas von &#8220;von hinten durch die Brust ins Knie&#8221;, aber worauf es prim&#228;r ankam war, das Horn wieder spielbereit zu machen - denn der Sound ist wirklich ein Kapitel f&#252;r sich&#8230;</p>
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		<title>Das Selmer Padless!</title>
		<link>http://www.saxer.org/2007/10/12/das-selmer-padless/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 22:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Selmer Padless]]></category>

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		<description><![CDATA[Angedeutet hatte ich es ja schon mehrfach, aber jetzt wird endlich gezeigt, was Sache ist:
Das Selmer Padless Saxophon ist ein Instrument mit einer interessanten und leider - zumindest f&#252;r mich - noch nicht eindeutig nachvollziehbaren Geschichte. Daher mal so ungef&#228;hr das, was ich bislang zusammenreimen konnte:

Im Jahre 1939 hat Eugene Sander von der H&#38;A Selmer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angedeutet hatte ich es ja schon mehrfach, aber jetzt wird endlich gezeigt, was Sache ist:</p>
<p>Das Selmer Padless Saxophon ist ein Instrument mit einer interessanten und leider - zumindest f&#252;r mich - noch nicht eindeutig nachvollziehbaren Geschichte. Daher mal so ungef&#228;hr das, was ich bislang zusammenreimen konnte:</p>
<p><!--adsense#eBay--></p>
<p>Im Jahre 1939 hat Eugene Sander von der H&amp;A Selmer, Inc., Elkhart, Indiana, USA, eine Eingebung: Er meldet einen v&#246;llig neuen Ansatz f&#252;r die Abdichtung der Klappen von Holzblasinstrumenten zum Patent an. Das Patent mit der Nummer 2,227,230 kann online eingesehen werden, und zwar beim <a href="http://patft.uspto.gov/netahtml/PTO/patimg.htm" target="_blank">US Patent Office</a> (Patentnummer dort bitte als 02227230 eingeben, dann klappt&#8217;s!).</p>
<p>Das Ergebnis seiner Entwicklung sieht beispielhaft etwa so aus:</p>
<p><center><img src="http://www.saxer.org/images/saxpics/padless_tonlochringe.jpg" title="Tonlochringe" alt="Tonlochringe" height="338" width="450" /></center><center><strong><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size="-1">Die patentierten Tonloch-Dichtungsringe</font></strong></center><center> </center><center> </center>&#220;ber das, was nun folgt, sind sich die verf&#252;gbaren Quellen uneins. Die Legende sagt in etwa das folgende:Die amerikanische H&amp;A Selmer, Inc. (Selmer USA) steht 1940 nach Ausbruch des 2. Weltkriegs vor einem Problem: Aus Europa kommen keine Profiinstrumente mehr, weil die franz&#246;sische Mutterfirma kriegsbedingt die Produktion einstellen muss. Amerika ist zu diesem Zeitpunkt nicht aktiv im Krieg, die Firma braucht also ein hochklassiges Produkt f&#252;r den heimischen Markt.Selmer USA geht eine Partnerschaft mit dem amerikanischen Hersteller Buescher ein, und gemeinsam wird ein Instrument entwickelt, das im wesentlichen aus einem modifizierten Buescher Korpus und der etablierten &#8220;Radio Improved&#8221;  Mechanik von Selmer besteht. Die Klappen jedoch sind plan geschliffen - daf&#252;r werden als Dichtung die von Eugene Sander zum Patent angemeldeten Ringdichtungen eingebaut. Das Ganze soll sp&#228;ter den Spitznamen &#8220;Selmer Padless&#8221; erhalten. Es werden Varianten als Alto und Tenor Saxophone angeboten, eine Quelle nennt Listenpreise von $250 f&#252;r das Alto und $275 f&#252;r das Tenor.Nebenbei sollte erw&#228;hnt werden, dass die Grundkonstruktion die Basis der sp&#228;teren Bundy-Saxophone bilden sollte - ob das damals schon Intention der Entwickler war, ist wohl nicht mehr zweifelsfrei feststellbar.<!--adsense--></p>
<p>&#220;brigens findet sich bei <a href="http://www.cybersax.com/features/SelmerPadlessAlto/SelmerPadlessAlto.html" target="_blank">cybersax.com</a> eine sch&#246;ne Beschreibung eines Padless Altos plus deren englischsprachige Version der Geschichte des Padless. Ob die Chronologie dort n&#228;her an der tats&#228;chlichen Geschichte ist - wer kann das nach fast 70 Jahren schon noch sagen? Realistisch erscheint allerdings die Einsch&#228;tzung, dass die Linie wegen technischer Probleme bei der Herstellung und Wartung der Instrumente - die Dichtungsringe waren damals aus Leder mit Papiereinlage, und dementsprechend anf&#228;llig f&#252;r Undichtigkeiten - wieder eingestellt wurde.</p>
<p>Soviel zur Geschichte. &#220;berschlagsm&#228;&#223;ig etwa 55 Jahre sp&#228;ter gelangt eines dieser Saxophone, in diesem Fall ein Tenormodell, in meinen Besitz. Von den klassischen Dichtungen ist nichts mehr vorhanden, stattdessen befinden sich vom Alter verh&#228;rtete Gummiringe in den entsprechenden Ringvertiefungen. Damit machen die Klappen einen H&#246;llenl&#228;rm, dennoch ist das Instrument leidlich von Tief-F bis ins hohe Register spielbar. Das, was an T&#246;nen herauskommt, spricht eine deutliche Sprache: Dieses Saxophon muss wieder &#8220;singen&#8221; lernen. Das Design mit den plangeschliffenen Klappen und die spezielle Bauweise sorgen f&#252;r ein Resonanz- und Anspracheverhalten, das ganz einzigartig ist. Es w&#228;re eine S&#252;nde, dieses Instrument weiter im Dornr&#246;schenschlaf liegen zu lassen&#8230;</p>
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		<title>Die Leiche im Keller (Finale)</title>
		<link>http://www.saxer.org/2007/10/11/die-leiche-im-keller-finale/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 20:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Leiche im Keller]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, es ist schon eine ganze Weile her, dass ich der &#8220;Leiche&#8221; das obligatorische Update zuteil werden lie&#223;. Aber was lange g&#228;rt, wird endlich Wut (oder irgendwie so): Hier ist also das wiedererstandene &#8220;Impala&#8221; Tenorsaxophon in seiner ganzen wiedergewonnenen Sch&#246;nheit:

Das          neu erstandene &#8220;Impala&#8221;  Von dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, es ist schon eine ganze Weile her, dass ich der &#8220;Leiche&#8221; das obligatorische Update zuteil werden lie&#223;. Aber was lange g&#228;rt, wird endlich Wut (oder irgendwie so): Hier ist also das wiedererstandene &#8220;Impala&#8221; Tenorsaxophon in seiner ganzen wiedergewonnenen Sch&#246;nheit:</p>
<p><!--adsense#eBay--></p>
<p><center><img src="http://www.saxer.org/images/saxpics/impala_right.jpg" title="Das Impala von rechts" alt="Das Impala von rechts" height="600" width="400" /></center><center><strong><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size="-1">Das          neu erstandene &#8220;Impala&#8221;</font></strong> </center><center> </center>Von dem seinerzeit bei mir angekommenen, komplett korrodierten Sax ist nicht mehr viel zu bemerken. Die &#8220;alte Kanne&#8221; wurde von Grund auf ges&#228;ubert, lose L&#246;tstellen - die ich nie selbst h&#228;tte fixen k&#246;nnen - hat Johannes ebenso perfekt wieder hinbekommen, wie das Spiel aus der klappernden und angerosteten Mechanik komplett verschwunden ist.Alle Klappen laufen so leicht, wie sie sollen, die Federn wurden weitestgehend durch neue, weniger martialische, daf&#252;r aber umso ausgewogenere Teile ersetzt. Die eingesetzten Polster verdienen endlich diese Bezeichnung wieder und liegen absolut dicht an. So ist es eine Freude, dieses Horn zu spielen. <center><img src="http://www.saxer.org/images/saxpics/impala_left.jpg" title="Das Impala von links" alt="Das Impala von rechts" height="600" width="400" /></center><center><strong><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size="-1">Welcome to the other side&#8230;</font></strong>  </center><center> </center>Besonderes Augenmerk ist noch auf ein Kleinod zu legen, das Johannes gezaubert hat: Die neue Daumenauflage am Oktavhebel. Die alte Plastikkappe war nun wirklich alles andere als der Hit, aber was ich hier sehe, l&#228;sst das Saxer-Herz lachen: Die neue, blitzblanke Messing-Kappe wurde mit winzigen Madenschrauben auf dem alten Unterbau befestigt. Nicht nur, dass das super angenehm in der Hand liegt, durch die kleinen Schrauben kann sogar die Position der Ablage feinjustiert und damit exakt auf den Oktavhebel abgestimmt werden. Einfach genial. Sollte er sich patentieren lassen&#8230; <center><img src="http://www.saxer.org/images/saxpics/impala_daumen.jpg" title="Die Daumenablage" alt="Die Daumenablage" height="450" width="300" /></center><center><strong><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif" size="-1">Eine kleine aber feine Meisterleistung!</font></strong>  </center><center> </center><!--adsense--></p>
<p>Schlie&#223;lich sei noch erw&#228;hnt, dass bereits die n&#228;chste Flei&#223;arbeit bei ToKo und Johannes lagert: Jeweils ein Pennsylvania Special Alto (eigentlich ein Keilwerth-Stencil) und ein Straight Neck Conn C-Melody in Bare Brass (also unlackiert) warten darauf, wieder T&#246;ne von sich geben zu d&#252;rfen. Und dann nat&#252;rlich dauerhaft in meine Sammlung einzuziehen&#8230;</p>
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		<title>Seelentr&#246;ster auf Silberscheibe</title>
		<link>http://www.saxer.org/2007/10/10/seelentroester-auf-silberscheibe/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 20:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ Nicht erst seit gewissen j&#252;ngeren Workshop-Erlebnissen sind mir die Playbacks zum Improvisieren von Tunesday Records liebe Begleiter geworden. Nach einigen Sessions mit diesen Scheiben habe ich aber nun meine Sammlung um das bisherige &#8220;Sahnest&#252;ck&#8221; erweitert:
Die Jazz Vol. 3 &#8220;Jazz-Blues&#8221; liefert 16 absolut hochklassige Playbacks, zu denen sich ganz fantastisch &#8220;grooven&#8221; l&#228;sst. Ob allein oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Nicht erst seit gewissen j&#252;ngeren Workshop-Erlebnissen sind mir die Playbacks zum Improvisieren von <a href="http://www.tunesdayrecords.de" target="_blank">Tunesday Records</a> liebe Begleiter geworden. Nach einigen Sessions mit diesen Scheiben habe ich aber nun meine Sammlung um das bisherige &#8220;Sahnest&#252;ck&#8221; erweitert:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000LPRJBW/steinbinfoedv-21" target="_blank"><img src="http://www.saxer.org/images/jazzblues.jpg" title="Jazz + Blues von Tunesday Records" alt="Jazz + Blues von Tunesday Records" align="right" height="240" width="240" /></a>Die <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000LPRJBW/steinbinfoedv-21" target="_blank">Jazz Vol. 3 &#8220;Jazz-Blues&#8221;</a> liefert 16 absolut hochklassige Playbacks, zu denen sich ganz fantastisch &#8220;grooven&#8221; l&#228;sst. Ob allein oder zu mehreren, ob mit Saxophonen oder auch weiterer instrumentaler Unterst&#252;tzung - mit dieser Scheibe geht unglaublich viel, und vor allem wird sie nicht langweilig, weil jedes St&#252;ck seinen eigenen Charakter hat.</p>
<p>Die Bonus Tracks lehnen sich teilweise an bekannte Standards an, die man - wenn man sie erst mal erkannt hat - darauf sogar sehr gut spielen k&#246;nnte&#8230;</p>
<p>&#8230;wenn man das denn will, denn eigentlich geht es hier um Improvisation, und da kann man sich nun wirklich austoben. Die Tonarten sind i.d.R. im Booklet angegeben, so dass allzuviel ausprobieren auch dem nicht mit einem absoluten Geh&#246;r Gesegneten erspart bleibt. Allerdings sind die Tonarten auch nicht so abgefahren gew&#228;hlt, dass man nicht einfach von selbst drauf kommen k&#246;nnte. Auf manchem Treffen haben wir jedenfalls auch ohne Blick in die Booklets zu diesen CDs gut loslegen k&#246;nnen.</p>
<p>Die einzige w&#252;nschenswerte Erweiterung w&#228;ren noch l&#228;ngere Tracks oder die M&#246;glichkeit, die Tracks als Loop zu schalten - aber ein paar gute Gr&#252;nde f&#252;r die Unersetzlichkeit einer echten Rhythm-Section muss es ja auch weiterhin geben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aufnahmetechnisches&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 08:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Saxwelt-Workshop brachte es an den Tag: Zu Spa&#223; mit dem Instrument geh&#246;rt auch, diesen Spa&#223; gelegentlich f&#252;r mich selbst oder andere Interessierte zu konservieren.
Bislang hie&#223; das meistens, dass ich mein MacBook bem&#252;hen musste, um mittels angeschlossenem USB-Mikrofon (Samson C01U) und GarageBand hoffentlich brauchbare Tracks zu erzeugen. Das funktioniert sehr gut, bedeutet aber einiges an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://saxwelt.de/index.php?option=com_wrapper&#038;Itemid=133" target="_blank">Saxwelt-Workshop</a> brachte es an den Tag: Zu Spa&#223; mit dem Instrument geh&#246;rt auch, diesen Spa&#223; gelegentlich f&#252;r mich selbst oder andere Interessierte zu konservieren.</p>
<p>Bislang hie&#223; das meistens, dass ich mein MacBook bem&#252;hen musste, um mittels angeschlossenem USB-Mikrofon (<a href="http://www.samsontech.com" target="_blank">Samson C01U</a>) und GarageBand hoffentlich brauchbare Tracks zu erzeugen. Das funktioniert sehr gut, bedeutet aber einiges an Material das zus&#228;tzlich zum Sax transportiert werden muss.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Nun hatte ein netter Saxwelt-Kollege auf dem Workshop ein ziemlich geniales Spielzeug dabei: Den <a href="http://www.thomann.de/de/boss_micro_br_bundle.htm" target="_blank">Boss Micro BR</a>. Ich hatte schon geh&#246;rt, dass es sowas gibt, aber nie live gesehen geschweige denn Aufnahmen davon bewusst wahrgenommen. Unglaublich - das Ding ist ein Aufnahmestudio im Taschenformat. Zugegeben, mit technischen Beschr&#228;nkungen aufgrund der geringen Gr&#246;&#223;e, aber so unglaublich vielseitig, dass es mir buchst&#228;blich die Schuhe ausgezogen hat (keine Angst, sind wieder angezogen und es ist auch keiner umgefallen&#8230;).</p>
<p>Das Ende vom Lied ist nat&#252;rlich mal wieder eine Belastung des Musik-Budgets: Ein Micro BR muss her. Woher, das wei&#223; ich schon - nur bestellen muss ich ihn noch. Praktischerweise bietet <a href="http://www.thomann.de/" target="_blank">Thomann</a> das Ding als Bundle zusammen mit Kopfh&#246;rer und Micro an (das integrierte Micro ist gut, ein externes ist besser&#8230;). Mglw. bestell ich gleich einen E-Bass mit, denn das Teil hat eine Gitarrenklinke als zus&#228;tzlichen Input. Wirklich gut &#252;berlegt&#8230;</p>
<p><!--adsense#eBay--></p>
<p>Es besteht also die (wahlweise) Gefahr bzw. Hoffnung, dass demn&#228;chst hier wieder Aufnahmen erscheinen werden. Die von fr&#252;her musste ich ja leider wieder offline nehmen.</p>
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		<title>Die Leiche Reloaded</title>
		<link>http://www.saxer.org/2007/10/09/die-leiche-reloaded/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 22:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Leiche Reloaded]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;oder auch: Die Mumie kehrt zur&#252;ck!
Im ersten Anlauf hatte ich mich noch an einem unbekannten Sax versucht, das zu allem &#220;berfluss auch noch Reparaturbedarf mit sich brachte, den ich nicht zu l&#246;sen im Stande war.
Nun wird alles anders. Streng nach dem Motto &#8220;einem geschenkten Gaul&#8230;&#8221; habe ich auf ein geschenktes Sax auch nicht sonderlich intensiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;oder auch: Die Mumie kehrt zur&#252;ck!</p>
<p>Im ersten Anlauf hatte ich mich noch an einem unbekannten Sax versucht, das zu allem &#220;berfluss auch noch Reparaturbedarf mit sich brachte, den ich nicht zu l&#246;sen im Stande war.</p>
<p>Nun wird alles anders. Streng nach dem Motto &#8220;einem geschenkten Gaul&#8230;&#8221; habe ich auf ein geschenktes Sax auch nicht sonderlich intensiv geschaut sondern mich prim&#228;r gefreut. Sekund&#228;r wurde dann mal der Koffer ge&#246;ffnet - erwartungskonform schlug dort zun&#228;chst ein &#8220;Duft&#8221; heraus, der zumindest dem Transportbeh&#228;ltnis selbst schon jetzt ein zeitnahes Ende verhei&#223;t. An dem Ding ist nichts zu retten&#8230;</p>
<p><!--adsense#eBay--></p>
<p>Spannender ist hingegen der Inhalt - ein gewisserma&#223;en alter und allerorten anzutreffender Bekannter: Ein Weltklang Tenorsaxophon. So schwarz wie nur irgendetwas verk&#252;ndet dieses Ger&#228;t &#8220;ich bin versilbert, und das mit Anlauf&#8221; - aber was ist das? Da sind ja sogar erkennbar nagelneue Pads in den Klappen! Schwarze K&#228;nguruhs sogar! Na genial&#8230;</p>
<p>&#8230;allerdings ist das Sax auch noch &#8220;geplatzt&#8221; = im wesentlichen in seine Teile zerlegt. Sowas fixt man nicht &#8220;mal eben&#8221;. Testweise hab ich mal etwas Polierpaste dar&#252;bergejagt, und oh Wunder, aus dem Schwarz wird tats&#228;chlich verhaltener Silberglanz. Nicht schlecht. Es zeigt sich aber auch, dass das Instrument haufenweise kleinere und mittlere Macken hat - also eindeutig ziemlich herumgekommen ist. Das k&#246;nnte bedeuten, dass es nicht ganz schlecht war - oder aber auch einfach nur, dass der fr&#252;here Besitzer keine Wahl hatte, als es zu benutzen. Hoffen wir das beste und erwarten das schlimmste&#8230;</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Nur Geduld. In den n&#228;chsten Tagen gibt&#8217;s Fotos und eine erste Bestandsaufnahme. Zwei kleine Fehlteile sind schon identifiziert, diese werden wahrscheinlich aus Gr&#252;nden, die andernorts noch zu erkl&#228;ren sein werden, gerade bei ToKo ruhen.</p>
<p>Jedenfalls erscheint diese alte Kanne reparabel - eine bezahlte General&#252;berholung reinzustecken wird sich kaum rechnen, aber da ein Teil der Arbeit schon erledigt ist und das Ding immerhin &#8220;f&#252;r umme&#8221; kam, kann ich ja ausser ein wenig Zeit nichts verlieren. Beste Voraussetzungen.</p>
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